Das Nasenschweben.

Als Nasenschweben bezeichnet man es, wenn ein ferngesteuerter Helikopter mit seiner "Nase" auf den Piloten gerichtet ruhig in der Luft steht.  Da ist eigentlich nichts weiter bei, ausser dass es eine der grossen Huerden im Werdegang eines Modell-Piloten ist.  Im Gegensatz zum Hals-Nase-Ohren-Arzt sollte meines Erachtens das Nasenschweben im Plural geschrieben werden, da die Nase des Helis auf die Nase des Piloten zeigt.

Das Heckschweben.

Schaut man von hinten auf den Helikopter, so wird das als "Heckschweben" bezeichnet.  Mit dem Heckschweben beginnt man normalerweise das Heli-Fliegen zu erlernen. Wer das geschafft hat und keinen Privat-Konkurs anmelden musste, der macht dann damit weiter, den Heli beim Schweben ein wenig seitlich zu drehen - so bis zu 45 Grad, mehr wird schwierig, weil man sich dann leicht versteuert.  

Bis zu diesem Punkt hatte es mich ca. 3 Jahre gekostet, immer wieder durch grosse Frust-Phasen unterbrochen, in denen ich mit dem Heli-Fliegen wieder aufhoeren wollte und mich nur noch Modell-Flugzeugen gewidmet habe. Da ich bis dahin als Autodidakt gelernt habe, im Nachhinein als grosser Fehler zu bewerten, kam ich nicht richtig voran. Nach dem Beitritt zum Modell-Flugsport Verein Sippersfeld stieg die Lernkurve recht steil an. Kleine Tipps zur Einstellung des Helikopters und zu Flug-Uebungen halfen mir dabei, recht schnell zum Rundflug zu kommen

Das Seiteschweben.

Viele Piloten denken, dass sie das Seiteschweben beherrschen, weil sie es schaffen, fuer ein paar Sekunden auf den im 90 Grad Winkel zum Piloten schwebenden Heli zu gucken. Seiteschweben ist allerdings viel schwieriger als Heck- oder Nasenschweben und ich finde, man kann hier erst von Koennen reden, wenn man den Heli in 5 m Abstand und Hoehe, links und rechts von sich, mit der Nase sowohl zum Piloten, wie auch anders herum, mind. 1 Minute sauber halten kann.  Ich zumindest kann das nicht (bzw. nicht besonders gut)...


www.nasenschweber.de